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NEUHEITEN 2012 | MV AGUSTA



 MV Agusta Brutale 675
KTM 125 Duke

Quelle: -
Gebrauchte: -

Allgemeines:

Zielt in Richtung Street Triple R
Zeitgleich mit dem Supersportler erscheint die entblätterte Variante. Eine leichte Überraschung – da man von den Italienern in der Vergangenheit bisweilen gegenteilige Extreme gewöhnt war. MV will ordentlich Gas geben. Ob die Nackte jetzt noch verführerischer ausschaut, überlassen wir dem Auge des Betrachters. Fakt ist, dass speziell die reifere Kundschaft eher zu einem moderat aufrechten Lenker denn zum unbequemen Bückeisen greifen wird.

Beim Blick auf die Daten fällt auf, dass ihre Drehmomentspitze gut 1000/min über Street Triple-Niveau pendelt! Ist das ein Indiz für „unten weniger drin“? MV versichert jedoch, dass das breite Drehzahlband näher an dem einer Tausender als einer 600er läge. Dafür spricht der gegenüber der F3 geringere Drosselklappendurchmesser.

 
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 MV Agusta Brutale 920
KTM 125 Duke

Quelle: -
Gebrauchte: -

Allgemeines:

Eine MV mit Traktionskontrolle
Zitat aus dem Pressetext: „Die Einführung der Brutale 920 eröffnet auch dem/der weniger versierten Motoradfahrer/in die einmalige Möglichkeit, diese besondere Verbindung von Charisma und Geschmack zu genießen.“

Was am meisten freut, ist die für MV-Verhältnisse ungewohnt maßvolle Preisgestaltung. Denn damit rangiert die 920er auf voll konkurrenzfähigem Niveau zur Ducati 848 Streetfighter oder Triumph Speed Triple. Klar, dass das nicht ohne gewisse Abstriche bei der Verarbeitung geht. Die Schweißnähte sind nicht mehr ganz so perfekt wie bei der Urversion, die Aufkleber nicht überlackiert und Ähnliches. Die Technik entspricht weitgehend der älteren 990er. Abgesehen von der 3 mm geringeren Bohrung könnte man noch die einteilige Sitzbank ohne Soziusabdeckung hervorheben.

 
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 MV Agusta Brutale R 1090
KTM 125 Duke

Quelle: -
Gebrauchte: -

Allgemeines:

1078 ccm und 144 PS Nennleistung
Beim Blick auf die Preisschilder der beiden Brutale-Neuheiten kommt man doch ein wenig ins Grübeln: Warum ging das nicht früher so? Gut, die MV-ler waren seit jeher äußerst hingebungsvolle Finish-Fetischisten, selbst kleine Details mussten ästhetisch den höchsten Ansprüchen genügen und die Oberflächen perfekt gearbeitet sein. Aber damit allein ist halt kein Staat zu machen. Varese will und muss endlich die Stückzahlen nach oben bringen. Den noch zu Lebzeiten Claudio Castiglionis eingeschlagenen Konsolidierungskurs wird die neue Führungsriege unter Sohn Giovanni und Geschäftsführer Massimo Bordi hoffentlich fortführen.

Ein weiterer Schritt dazu ist nach der Brutale 920 die R 1090, wieder mit 1078 ccm Hubraum und 144 PS. Marzocchi/Sachs wie gehabt, hinten mit 190er-Pneu.

 
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 MV Agusta F3 675
KTM 125 Duke

Quelle: -
Gebrauchte: -

Allgemeines:

In der Tradition der legendären MV-Rennmaschinen.
Vorserienmodelle der F3 waren schon auf der 2010er-EICMA in Mailand zu bewundern. Nach einem weiteren Jahr Reifezeit ist die filigrane Sportlerin nun wirklich fertig geworden. Wie so oft gibt es auch von dieser MV zuerst eine limitierte „Serie Oro“ mit diversen Magnesium- und Carbonteilen. Die Standardvariante sollte dann ab Frühjahr 2012 bei den Händlern stehen.

Erstmalig im Großserienbau entschieden sich die MV-Techniker für eine rückwärts drehende Kurbelwelle – einem dem Handling förderlicher Trick aus dem MotoGP-Sport. Bohrung wie bei der F4, riesige 50mm-Drosselklappenkörper, und in punkto Elektronik ist auch alles vorhanden. Konzeptionell folgt das Chassis mit Marzocchi-, Sachs- und Brembo-Komponenten der Großen.

 
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 MV Agusta F4 RR
KTM 125 Duke

Quelle: -
Gebrauchte: -

Allgemeines:

Die aktuelle F4-Palette ist wieder auf 3 Modelle angewachsen. Dabei hat man das bis vor kurzem noch verwendete 1078 ccm Triebwerk beerdigt und setzte an beiden Neuen einheitlich auf eine Konfiguration mit 998 ccm, um damit in den seriennahen 1000ccm-Rennklassen an den Start gehen zu können.

Um den Drehmomentverlust im unteren Bereich des kurzhubigeren, unter anderem mit größeren Ventilen und Drosselklappen gedopten Motors abzufedern, ist die Primärübersetzung gekürzt worden, was ein paar km/h Topspeed kostete. Die F4 R tritt mit der bekannten Marzocchi- bzw. Sachsbestückung und Gussrädern in den Ring. Bei der RR setzt MV (als letzte italienische Marke) nun auch auf die Referenzprodukte von Öhlins. Dazu gibt es leichtere Schmiederäder.

 
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